Labyrinth als spiritueller Kraftort

02.07.2010 13:36 Alter: 69 Tage

Von: Anne-Kathrin Koppetsch

Bis zum 5. August ist in der St. Petri-Kirche, Westenhellweg, ein Bodenlabyrinth gelegt.

Foto: Kklangerlebnis im Labyrinth, mit dem Ensemble für Neue Kammermusik, Universität Dortmund (Foto: Schütze)

"Labyrinthe sind spirituelle Kraftorte“, so die Veranstalter, das Team an der Stadtkirche St. Petri. In tagelanger Arbeit haben sie das Labyrinth aus Steinen auf dem Kirchenboden gelegt. Ein Labyrinth mit seinen Windungen bis zur Mitte und wieder zurück zu begehen, sei eine Hilfe zur Meditation. Das Labyrinth sei Zeichen für den Lebensweg, so Pfarrerin Barbara von Bremen. „Es gibt einen Eingang, einen Weg, der einen leitet. Man kann sich nicht verirren.“

Das Labyrinth gehört zu den ältesten symbolischen Zeichen der Menschheit. Es entstand im Mittelmeerraum und hat sich von dort in unterschiedlichsten Formen und Bedeutungen verbreitet. Das älteste bekannte Labyrinth in einer christlichen Kirche stammt aus dem 4. Jahrhundert und befand sich in der Reparatus-Basilika in Algerien.

Das Labyrinth in der St. Petri-Kirche ist ein Projekt der Kulturhauptstadt-Veranstaltung „Kirche der Kulturen“ RUHR2010. Es ist zu begehen noch bis zum 5. August. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 12 – 18 Uhr, samstags 11 – 16 Uhr, sonntags 14 – 18 Uhr. Höhepunkte: Mittwoch, 21. Juli, 19 Uhr, Heilungs- und Kraftgesänge (Beitrag 4 €), Sonntag, 1. August, 14 – 18 Uhr, Heilungs- und Kraftgesänge gesungen und getanzt (Beitrag 18 / 12 €), Donnerstag, 5. August, 19 Uhr, Abschied vom Labyrinth. www.stpetrido.de